Glossar


  • 3D: dreidimensional, in alle Raumdimensionen

  • 3D-Druck: schichtweises Herstellen von Teilen aus einem bestimmten Material. Wird bisher zumeist für Kunststoffteile verwendet.

  • 635 Methode: Verfahren zur Konzeptsuche. sechs Personen zeichnen je drei Skizzenentwürfe auf fünf Blätter. Jeweils nach drei Skizzen wird das Blatt weitergegeben, wodurch sich die nächste Person von diesen Ideen inspirieren lassen kann.

  • abseilen: Eine Person wird an ein Seil gebunden und einen grossen Höhenunterschied hinabbefördert.

  • Abwicklung: Zweidimensionaler Umriss eines Blechteils, welches noch gebogen werden muss. Ist zum Ausschneiden oder Stanzen des Blechteiles unerlässlich.

  • Akkumulator: Kurz Akku genannt. Dient zur Speicherung elektrischer Energie.

  • Algorithmus: Folge von Anweisungen an eine Steuerung zur Durchführung eines Prozesses oder zur Lösung eines Problemes.

  • Analytik: Systematisches Vorgehen beim durchführen einer wissenschaftlichen Studie

  • Animation: Kurzfilm aus computergenerierten Bildern

  • Arbeitsbühne: Bemannte Gondel womit Arbeiten ausgeführt werden

  • Armierung: Verstärkung eines Objektes, in diesem Kontext das verstärken von Betonstrukturen mit Stahl-Elementen

  • Ausladung: Horizontal gemessene Armlänge eines Krans

  • Ausleger: Ein anderes Wort für den Arm eines Krans

  • Auslegung: Die Auslegung eines Bauteiles ist das anwendungsbezogene gestalten, um den technischen und wirtschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden.

  • Automat: Ein Gerät, welches eine Tätigkeit gesteuert oder geregelt selbstständig durchführt

  • Baukastenprinzip: Die Wiederverwendung derselben Komponenten für mehrere Anlagen

  • Betriebshandbuch: Darin stehen notwendige Hinweise und Massnahmen für den Betrieb einer Anlage

  • Bewegungsanalyse: Analysen womit Bewegungen in Einzelschritten untersucht werden

  • Brainstorming: Verfahren zur freien Ideensuche durch ein Team, noch ohne Auswahlverfahren oder Verwerfen von kritischen Ideen

  • Brennofen: Durch Verbrennung erzeugte Energie wird genutzt, um beim Brenngut eine Stoffumwandlung zu bewirken. Nicht zu verwechseln mit einem Verbrennungsofen

  • Brennstoffzelle: Durch eine chemische Reaktion eines Brennstoffes zum Beispiel Wasserstoff wird elektrische Energie erzeugt

  • Brückenkran: Kran, welcher durch eine bewegliche Brücke und eine Laufkatze beliebige Punkte in einem kubischen Arbeitsbereich zum Beispiel in einer Montagehalle erreichen kann

  • CAD: Computerprogramm zur Unterstützung von technischer Konstruktion und Zeichnungserstellung

  • CAM: Computerprogramm zur direkten Verwendbarkeit von CAD-Dateien im Fertigungsprozess

  • CFK: Mit Kohlenstoff-Fasern verstärkter Kunststoff

  • Dauerfestigkeit: Notwendige Festigkeit, um eine bestimmte dynamische Last auf Dauer aushalten zu können

  • Detaillieren: Ein anderes Wort für die technische Zeichnungserstellung

  • Dynamik: Physik, welche sich mit Beschleunigungen und Kräften befasst

  • Dynamische Last: zeitlich veränderliche, stossartige Belastung

  • Elektronik: Halbleitertechnik, welche heutzutage für die meisten Steuerungs- und Regelungssysteme, für Mikrochips und im Computer verwendet wird

  • Endlagerung: Das Jahrzehntelange Einbunkern von radioaktiven Abfällen bis die Strahlung auf ein gesundheitsverträgliches Mass abgesunken ist

  • Evakuierung: Retten von gefährdeten Personen aus dem Gefahrengebiet

  • Fassadenbefahranlage: System zum Erreichen einer Fassade zum Ausführen von Arbeiten

  • Fassadenkletterroboter: Roboter, welcher Fassaden erklimmen kann, um dort eine Aufgabe zu erfüllen

  • FEM-Analyse: Computersimulation für das Ermitteln von Spannungen und Verformung eines belasteten Bauteils

  • Fertigung: Herstellung eines einzelnen Bauteils oder einer Anlage

  • Festigkeit: Stabilität eines Bauteils unter Last, beziehungsweise die maximal ertragbare Belastung

  • Flaschenzug: Anordnung von Seilrollen, womit eine bestimmte Tätigkeit mit geringerer Kraft bewältigt werden kann

  • Fluiddynamik: Die Physik von bewegten Flüssigkeiten und Gasen, sie wird auch Strömungslehre genannt

  • Fördertechnik: Teildisziplin des Maschinenbaus. Fördermaschinen dienen dazu, Stückgut zu transportieren

  • Geschirr: Traggeschirr bestehend aus Gurten, welches fürs Abseilen zum Beispiel beim Klettern oder bei Rettungen verwendet werden

  • GFK: Glasfaserverstärkter Kunststoff

  • Giesspfanne: Behälter, mit dem flüssiger Stahl in die Form gegossen wird

  • Handling: Handhabung und Transport von Objekten

  • Hexapod: Vorrichtung mit sechs Antrieben für das Positionieren in allen Raumdimensionen und Drehachsen

  • Hochregallager: Regal zur Warenlagerung von über 12 Meter Höhe

  • Hydraulik: Wissenschaftsgebiet über das Strömungsverhalten von Flüssigkeiten. Hydraulische Systeme transportieren Leistungen und Kräfte über Ölleitungen.

  • Inbetriebnahme: Aufstellen einer Anlage und das Sorgen dafür, dass sie betriebsbereit ist

  • Industrie 4.0: Einbindung von intelligenten Algorithmen in die Fertigung zur nachhaltigen Optimierung dieses Prozesses

  • Ingenieur: technische Fachperson mit Ausbildung an einer Hoch- oder Fachhochschule. Ein Maschineningenieur ist gegenüber eines Konstrukteurs spezialisiert im Durchführen von Berechnungen, in der Theorie der Bauteil- und Prozessgestaltung und in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen technischen Fachrichtungen

  • Innovation: Abweichen vom Gewöhnlichen, das einführen von neuartigen, fortschrittlichen Ideen und Prozessen

  • Kegelrad: Zahnrad von kegliger Form, welches einen Winkel zwischen den zwei Achsen ermöglicht. Dieser Winkel beträgt meist 90

  • Kerbe: Eine Einengung an einem Bauteil, welche ohne kerbvermindernde Massnahmen zu dessen schwächsten Stelle wird

  • Kinematik: Bewegungslehre als physikalisches Teilgebiet, Bewegungsablauf einer Anlage

  • Know-How: Technische Erfahrung und Fähigkeit, ein Verfahren oder ein Funktionsprinzip bei neuen Problemstellungen anzuwenden

  • Konstruieren: Ausarbeitung der Details einer technischen Anlage. Wird heutzutage üblicherweise mit einem CAD-Programm getätigt.

  • Konstrukteur: Ein Fachmann, der die Aufgabe hat, Anlagen und deren Bestandteile zu konstruieren und zu detaillieren.

  • Konzept: eine oder mehrere mögliche Lösungen für ein Problem

  • Konzession: Offizielle Genehmigung

  • Kunststoff: Umgangssprachlich Plastik genannt. Synthetisches, leichtes Material von relativ geringer Festigkeit.

  • Landrat: Bezeichnung für die Abgeordneten des Kantonsparlamentes in einigen Kantonen der Schweiz

  • Laser: Verwendet ein zu einem feinen Strahl gebündeltes Licht zum Schneiden bestimmter Materialien oder zur optischen Messung

  • Legierung: Werkstoffmischung aus verschieden Materialien, dessen Hauptbestandteil ein Metall ist

  • Lichthof: Innenhof mit Glasboden, um Tageslicht in die darunterliegenden Räume gelangen zu lassen

  • Logo Firmenabzeichen, Erkennungssymbol des Unternehmens

  • Machbarkeitsstudie: Ermittlung der Realisierbarkeit eines Projekts

  • Marke: Ein Markenzeichen ist ein rechtlich geschütztes Label, welches den Zweck hat, Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens vor Kopien zu schützen und um sich davon abzugrenzen.

  • Mass: Länge, Winkel, Rauheit oder andere Grösse am Bauteil, welche gemessen werden kann

  • Mechatronik: Zusammenspiel aus Mechanik, Elektronik und Informatik

  • Mikrotechnik: Mechanische oder elektrische Systeme auf kleinstem Raum

  • Modellieren: Dreidimensionales darstellen eines Objektes am Computer mit Hilfe eines CAD-Systems

  • Morphologischer Kasten: Verfahren innerhalb der Konzeptphase. Damit werden die Teilkonzepte auf verschiedene Weise kombiniert, um sinnvolle Gesamtlösungen zu erhalten und zu vergleichen.

  • NEAT: Neue Eisenbahn-Alpentransversale. Sie dient an erster Stelle einem schnellerem Transitverkehr zwischen den EU-Staaten Deutschland und Italien und innerhalb der Schweiz.

  • Nivellieren: Ausbalancieren, in eine horizontale Lage bringen

  • Nutzlast: Maximale Last, welche einem Transportgerät zugemutet werden darf

  • Nutzwertanalyse: Auswertungsverfahren in der Konzeptsuche, womit für jede Lösungsidee ein Nutzwert ermittelt wird, diejenige Lösung mit dem höchsten Wert gewinnt

  • Patent: International anerkanntes Schutzrecht für Erfindungen. Eine patentierte Lösung darf von der Konkurrenz nicht nachgebaut und verkauft werden

  • Photovoltaik: Elektrochemisches Verfahren womit aus Licht elektrische Energie gewonnen wird

  • Pilgerschrittverfahren: Transportverfahren, bei dem das Stückgut Schritt für Schritt fortbewegt wird

  • Plasma: Physikalischer Zustand höchster Hitze, wobei sich das bereits geschmolzene Material zersetzt

  • Plot: Das Zeichnen von geometrischen Linien und Kurven auf eine Ebene

  • Pneumatik: Wissenschaftsgebiet über das Strömungsverhalten von Gasen. Pneumatische Systeme transportieren und speichern Energie in der Kompression von Druckluft

  • Printer: englisch für Drucker

  • Produktionsdaten: Informationen, welche der Hersteller eines Teiles benötigt. Dazu gehören Masse, Werkstoff, eventuell Herstellverfahren und mehr

  • Programm: In diesem Zusammenhang: Befehle an eine Steuerung um eine Aufgabe zu erfüllen

  • Prozess: Abfolge von Tätigkeiten zum Erreichen eines Ziels

  • Prozessdesign: Optimieren des Prozesses und der einzelnen Schritte

  • Prüfstatik: Zweitmaliges Durchführen von statischen Berechnungen für andere Firmen mit dem Ziel, das Risiko eines Vorgehens- oder Rechnungsfehlers zu vermindern.

  • Pumpe: Eine Arbeitsmaschine, welche Flüssigkeiten befördert

  • Radioaktive Strahlung: Phänomen der Atomphysik: Ein Material verliert kleinste Teilchen, welche sich extrem schnell fortbewegen, man nennt sie Strahlung. Mit der Zeit wird die Strahlung schwächer, da weniger dieser Teilchen übrig sind. Eine geringe radioaktive Strahlung kommt in der Natur überall vor, starke Strahlung, wie sie zum Beispiel innerhalb eines Atomreaktors vorkommen, sind aber stark gesundheitsschädlich

  • Realisierungsphase: Anschliessender Prozess an die Entwicklung und Konstruktion. Dazu zählen Teilfertigung, Zusammenmontieren, mögliche Überprüfungen und Anpassungen. Oft sind für die Fertigung eines Produktes individuelle Hilfsgeräte, Werkzeuge, Gussformen, oder ganze Produktionsanlagen erforderlich, die Herstellung dieser wird natürlich auch zur Realisierungsphase gezählt

  • Reinigungsleistung: Reinigungsgeschwindigkeit in gereinigten Quadratmetern pro Minute

  • Repetitionsgenauigkeit: Genauigkeit der Übereinstimmung, wenn ein Prozess zweimal mit denselben Vorgaben durchgeführt wird. Ein gutes Beispiel ist ein Positionierungsvorgang

  • Risikoanalyse: Recherche und Abschätzung der mögliche Gefahren, welche bei der Verwendung, aber auch bei der Montage, Instandhaltung, Demontage und Entsorgung auftreten könnten

  • Roboter: Computergesteuerter Automat, welcher dazu dient, dem Menschen Arbeit abzunehmen.

  • Schema: Vereinfachte Darstellung einer Anlage zugunsten der Übersichtlichkeit

  • Schwingung: Abwechselnde Deformation eines Bauteils in beide Richtungen, zum Beispiel bei Federn zu beobachten

  • Self-made-man: Aus eigener Kraft zu Erfolg gelangter Geschäftsmann

  • Simulation: Vereinfachte Untersuchung komplexer Zustände und Prozesse. Dies geschieht aus dem Grund, Kosten zu reduzieren und wird heute häufig mit Computerprogrammen durchgeführt

  • Sintern: Zusammenschmelzen von Metall- oder Kunststoffpulver oder -Kügelchen zu einem Bauteil

  • Software: Programm oder Ansammlung von Programmen für elektronische Steuerungen

  • Spannweite: Distanz zwischen den zwei Flügelspitzen am Flugzeug

  • Spindel: Anderes Wort für bewegtes Gewinde, mit einer Drehbewegung wird in eine lineare Bewegung erzeugt.

  • Stahlbau: Fachrichtung, Bau von Stahlgerüsten, -Kränen und -Gebäuden.

  • Statik: Teilgebiet der Physik: belastete Körper, welche nicht in Bewegung und nicht beschleunigt, also im Gleichgewicht sind

  • Steuerung / Regelung: System, welches im Allgemeinen bestimmte Befehle ausführt. Beispielsweise ein Positionierungssystem, welches an eine gewünschte Position fährt. Die Regelung überprüft im Gegensatz zur Steuerung nach dem Ausführen des Befehles die erreichte Genauigkeit und führt wenn nötig Korrekturen durch.

  • Teleskop: Ausfahrbarer Arm

  • Temperaturausdehnung: Wird ein Material stark erhitzt wird es in der Regel je nach Temperatur um einige Prozent grösser.

  • Thermische Analyse: Analyse der Effekte aufgrund Temperatureinflüsse. Zum Beispiel Spannungen durch ungleichmässige Temperaturausdehnung

  • Thermodynamik: Wissenschaftliches Teilgebiet der Energieumwandlungen. Wurde früher Wärmelehre genannt.

  • Turmdrehkran: Kran, welcher aus einem hohen senkrechten Turm und einem Arm mit Gegengewicht besteht. Auch die gewöhnlichen Baukrane gehören dieser Kategorie an.

  • Verbundwerkstoff: oder auch Komposit-Werkstoff ist ein aus zwei oder mehr Bestandteilen bestehendes Materialien zum Beispiel mit Fasern verstärkter Kunststoff.

  • Werkstoff: Material, welches für technische Anwendungen relevant ist.

  • Zeichnung: Darauf sind genau diejenigen Ansichten, Masse und Hinweise eingetragen, womit der Hersteller eines Teiles genau weiss, wie er das Teil zu fertigen hat.

  • Zeichnungsansicht: Ein bestimmter Blickwinkel auf das Bauteil mit eingetragenen Massen und Hinweisen.

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